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Mit dem Panzer-Tag konnten wir wieder eine schöne Saison abschließen und bedanken uns bei allen Helfern für die tatkräftige Unterstützung während des Jahres. Das Museum wird ab 1. November in die Winterpause gehen. Einige Umräumaktionen und kleine Erweiterungen stehen uns wieder in den Wintermonaten bevor. Die Ausstellung bleibt also auch für künftige Besuche interessant und sehenswert.
Adresse
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Museum für Zeitgeschichte
Maintalstraße
97509 Stammheim
Email: info[at]museum-stammheim.de
Tel.: (09381) 9255
Museum Stammheim am Main

Kettenkrad-Treffen 25. & 26. August 2018

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Kettenkräder sind heute nicht nur für Motorradfans richtige Hingucker. Zugkraft, Geschwindigkeit und technische Besonderheiten sind Beleg für Ingenieurskunst vergangener Tage.
Gebaut wurde das Kleine Kettenkraftrad Typ HK 101 mit der militärischen Bezeichnung Sonderkraftfahrzeug 2 von NSU in der Zeit von 1940 bis 1945 für die Wehrmacht. Es war das kleinste Halbkettenfahrzeuge der Wehrmacht. Durch seine sehr gute Geländetauglichkeit und Zugkraft war es an fast allen Frontabschnitten und bei vielen Truppenteilen im Einsatz. Durch Spezialaufbauten wurde zusätzlich ein schnelles Verlegen von Feldfernkabeln ermöglicht.
Der Vierzylindermotor vom Opel Olympia brachte mit seinen 36 PS das 1560 kg schwere Fahrzeug auf erstaunliche 70 km/h. Das aufwändige Schachtellaufwerk mit über 80 Schmierstellen beanspruchte allerdings auch einen großen Wartungsaufwand.
Einschließlich der von Stoewer gebauten Kettenkräder erfolgte eine Gesamtproduktion von ca. 8870 Stück. Nach dem Krieg wurden aus Restbeständen noch einige Fahrzeuge zusammengebaut, die vor allem bei Waldarbeitern sehr beliebt waren. Heute sind sie begehrte Sammlerstücke und bereiten den "Kleinpanzerfahrern" große Freude.
Eben aus diesem Grund organisierte Wolfgang Nertinger ein Treffen im Stammheimer Museum. Die Bedingungen im Museum sind ja nun mal ideal. So kamen auch Gäste bis aus Österreich und Tschechien und bauten für ein Wochenende ihr Fahrerlager auf.
Bei einer Ausfahrt machten sie Halt auf den Höhen der Weinberge. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick in das Maintal und auf den historisch wertvollen aber leider geschleiften Gutshof Öttershausen. Auch der ehemalige Feldflugplatz Herleshof, oder wie er damals im Krieg genannt wurde "Flugplatz Gerolzhofen" kann gut eingesehen werden.
In der Sandgrube unterzogen die Geländefahrer dann ihre Kettenkräder einem Härtetest.

Fazit:
Trotz kurzem Regenschauer waren alle Beteiligten fasziniert von der Veranstaltung und fragten geschlossen, ob auch nächstes Jahr wieder ein solches Wochenende im Erlebnismuseum Stammheim möglich wäre.


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